Dienstag 06.02.2007

Mitgefühl

"Wir erfahren immer schneller
und genauer, was auf der Welt
vor sich geht. Und merken langsam,
daß uns immer weniger davon
nahe geht."
 
Jeden Tag sehe ich in den Nachrichten, dass X Menschen getötet wurden...
Wenn ich genauer drüber nachdenke, an deren ggf. vorhandenen Familien und Angehörige jeglicher Form, so empfinde ich mitgefühl.
Ich sehe ein, dass solch ein Ereigniss wirklich schrecklich ist, es ist eine Ereigniss, welches nie wieder rückgängig zu machen ist.. es ist endgültig.
 
Doch möchte ich behaupten, macht es einen kaputt, wenn man für jedes dieser Ereignisse sein Mitgefühl preisgibt.
Andererseits ist es falsch, sich gegenteilig zu verhalten..
 
Sollte man es einfach hinnehmen, weil es einen eh nichts angeht ?
 
Darauf spricht auch das Zitat an, es ist alltäglich, dass solche schrecklichen sachen passieren, dass man sie als "normal" empfindet...
Genau das gegenteil ist es, als wenn etwas nur ein mal, oder sehr selten passiert.. jüngstes thema
Weltmeister zu sein...
man stelle sich mal vor, wir wären es immer... würden wir dann noch immer so feiern und uns freuen ?
 
 
Doch zum eigentlichen Thema des mitgefühls:
Dazu fand ich ein schönes zitat welches besagt:
"Mitleid dupliziert, Mitgefühl teilt das Leid."
 
Doch wo genau liegt eigentlich der Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl ?
Nun ich würde es wie folgt beschreiben:
Wenn ich mitleid mit jemandem habe, dann tut er mir leid, doch helfen kann ich ihm nicht.
Habe jedoch Mitgefühl mit jemandem, so ist es eine fortgeschrittene form von Mitleid. Ich fühle mit ihm, befasse mich mit ihm und versuche ihm zu helfen.
 
 
Schreibt gern eure Meinungen in die komments !
danke !
 
Soooo und damit haben wir auch schon Dienstag... 

5.2.07 23:38, kommentieren

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