Schuld

"Wir suchen schon in tausend Gründen
Von unserm Schicksal das "Warum",
Nur nicht da, wo es am nächsten zu finden:
In eigner Schuld, da sind wir stumm."
 
 
Wer hat schon gerne Schuld ? Und wie gerne schieben wir es anderen in die Schuhe... wahrscheinlich tun es manche öfter, als sie sich über ihr eigenes Leben freuen können.

Dazu sagte jmd. 
"Wer barfuß läuft, dem kann nichts in die Schuhe geschoben werden"
 
Doch warum geben wir unsere Schuld nicht einfach zu ? Schämt man sich ? Peinlich ?
ich denke, es ist Angst... zumindest ist das bei mir meistens der Fall... alles zu tun/zu sagen um bei manchen Sachen nicht selber Schuld zu sein...
Und das muss sich jeder Mensch eingestehen, dass er das auch schon tat...
 
Ich glaube das Traurige an der Sache ist, dass man sich sagt, das sei normal... Normal = Sachen die jeder tut !?
 
Was nicht alles schon normal ist... aber wenn es einen im negativen betrfft, es das schlimmst der Welt ist...
Schon ein bißchen arm unsere Gesellschaft.. aber auch ich gehöre dazu..
 
Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch
und überlegt euch doch mal selbst, warum ihr eure Schuld nicht immer eingesteht...
 
Bis dann... 

1 Kommentar 13.2.07 23:45, kommentieren

Statussymbol

"Erst Statussymbole verleihen dir deinen Wert. Wenn du keinen hast."
 
Hmm und traurig wird es, wenn diese dann durch Frauen/Männer dargestellt werden...
Doch leider scheint dies in unserer Gesellschaft nicht allzu selten vorkommen.
 
Zudem ist jene auch schuld daran, dass wir uns überhaupt statussymbole "kaufen" (?!) müssen, um anerkannt zu weden.. um einen Wert zu erlangen.
 
Was und wie fühlen solche Menschen, die so etwas brauchen ? Sind nicht sie diejenigen, die eigentlich ganz unten in unserer Gesellschaft angesiedelt seien sollten, anstatt diejenigen, die nichts haben, aber fühlen und lieben können ?
 
Hoffe ihr habt/hattet einen schönen Tag in eure Woche... und... habt ihr eure Statussymbole bzw. wärt ihr ohne sie wertlos ? 

12.2.07 17:05, kommentieren

Höflichkeit

Höflichkeit ist die Kunst, natürliche Impulse zu verbergen
 
Und dabei heißt es doch, man soll immer natürlich sein... doch finde ich, dass an dem Zitat schon einiges dran ist.
 
Ich wünsche euch einen schönen Samstag, und denkt dran, stets höflich zu sein  

10.2.07 10:02, kommentieren

Wille

Vor lauter Wegen geht oft der Wille verloren.
 
Denn man wählt meistens den Weg des geringsten Wiederstandes... was nicht unbedingt der beste oder schönste Weg seien muss. Ob nun für die Personon, die ihn geht, oder für die Person(en) die davon betroffen sind...
 
Doch auf jedenfall kann man sagen, wo ein Wille, da ein Weg.
Ich persönlich suche eher die herausforderung in meinen Wegen.. nicht die unnötige, aber die forderndere...
Ob mich die andere nicht leichter zum gleichen Ziel führte kann ich nicht sagen, doch vielleicht sollte man daran gar nicht immer denken..
 
Alles geht irgendwie immer besser.. aber auch schlechter.. du musst nur den Willen haben an deine Grenzen zu gehen, um nicht unter deinem Können zu bleiben.
 
Hmm wenn sich jmd. fragt worauf ich das eigentlich beziehe, so lautet die antworte:
Auf das, wo mit ihr es in Beziehung bringen wollt/könnt...

Tja es ist Freitag und ich habe den Willen heute mal früher ins Bett zu gehen und werde daher den Weg ohne großen Wiederstand wählen und heute mal nicht vorher noch die herausforderung des Wachbleib - Wettbewerbes auf mich nehmen
 
Habt ein schönes Wochenende !  

9.2.07 00:08, kommentieren

Selbstbewusstsein

Lehre dein Kind niemals, gering von sich zu denken.
Gewöhnt es sich, so zu empfinden, so werden auch
andere sich gewöhnen, es niedrig zu achten, jetzt das Kind, später den Mann.
Lehre dein Kind, nur Erfolg zu träumen und zu
erwarten. Langandauernde Erwartung dieses Erfolges bringt Ursachen, Mittel und Wege zu diesem Erfolg.
 
 
Das Selbstbewusst eines Menschen ist kein Fähigkeit oder Talent. Das Selbstbewusstsein ist viel mehr ein Zustand und zum Teil eine Einbildung.
Ich kann mich nie drauf verlassen und auch wenn ich es möchte, ist manchmal nicht da. Es gibt Zeiten in denen sehne ich mich nach mehr Selbstbewusstsein und es gibt andere Tage wo ich mir wünschte etwas weniger davon zu haben.
Selbstbewusstsein und Überheblichkeit sind 2 Worte sie unterschiedlicher kaum sein könnten, doch es sind auch Zwei Arten, die sich oft zum verwechseln ähneln.

In den meisten Fällen ist das eigene Selbsbewusstsein eine Stärke, etwas, was einen unverletztlich macht, weil man immer an sich glaubt.
Doch es hat Grenzen. Jeder noch so selbstbewusste Mensch kommt irgendwann zu einem Punkt, wo es Ihn verlässt, wo er diesen Zustand verlässt...
Es ist keineswegs eine Schwäche, es ist menschlich !

Man stelle sich das Selbstbewusstsein als die Schale eines Eies vor.
Wenn ich es nehme, ist es außen hart, es wirkt fast unverstörbar, doch erhitze ich es, also ich verändere sein Zustand, so kann schon eine leichte berührung langen, die Schale zu zerstören.
Fängt die Schale an zu reißen, ein noch so kleiner Riss, so ist er unaufhaltbar.
Doch egal in welchem Zustand es sich befindet, sein Kern ist und bleibt immer viel viel weicher, als seine Schale.

Den Vorteil, den der Mensch hat ist, dass er seine Schale wieder aufbauen kann, er muss es nur wollen ! Und er muss daran glauben und dafür Kämpfen.
Wer dabei scheitert... oder zu scheitern droht, der sollte sich Zeit für sich nehmen, durch atmen und weiter machen, denn nur wer das Ende erreicht wird den Weg den er gegangen ist zu schätzen Wissen.


Manche Menschen jedoch, schreiten über das Ziel hinaus, und bemerken nicht, dass ihr Selbstbewusstsein schon längst zu Überheblichkeit und in das Einbilden des Selbstbewusstsein übergegangen ist.

Menschen ohne Selbstbewusstsein, oder mit zu wenig, die anderen, gegenteiligen Menschen gegenüber treten, verlieren meist noch mehr.
Sie kommen sich noch kleiner, unbeholfener, ja.. gar überflüssiger und wertloser vor...
Sie träumen davon so zu sein wie der andere Mensch, so toll und selbstbewusst, dabei wissen sie manchmal gar nicht, dass dieser eher ein guter Schauspieler ist, als selbstbewusster Mensch.

Kann man von sich sagen, man ist selbstbewusst ? kann man diese Frage nur mit Ja beantworten, wenn man selbstbewusst genug ist, sich selbstbewusst zu nennen ? Heißt Selbstbewusstsein, keine Schwäche zu zeigen ? Nicht zu weinen, wenn einem danach ist ?

Und... würden die Antworten auf diese Fragen auf jeden Menschen passen oder ist hat jedes Individium auch sein individuelles Auffassungsvermögen, was Selbstbewusstsein bedeutet?
Ich denke ja.

Niemand kann sagen, er ist oder er ist nicht selbstbewusst, nur weil es für einen nicht so aussieht. Denn in jeder Situation wird eine andere Art des Selbstbewusstsein gefordert und es hängt vom dem Charakter des Menschen ab, wie stark seins in jender Situation ist.

Ich könnte sicherlich noch X Beispiele bringen um es weiter zu erläutern z.b: Das Selbstbewusstsein zu haben, jedem zu sagen, was er von einem hält. Ob er nun ein Arsch ist oder guter Freund... Ob er lieber keinen Kontakt zu ihm hat, oder er ihm wichtig ist..
Oder das Selbstbewusstsein nicht zu haben, und sich einfach alle Türen offen halten...

Jeder hat auf dieses Beispiel verschiedene Meinungen und Ansichten.. vielleicht hat es für einige auch nichts mit Selbstbewusstsein sondern mit Ehrlichkeit oder Cleverness zu tun.. vielleicht...


Ein interessantes Thema finde ich...
Und wenn ich mich jez selbst frage, ob ich selbstbewusst bin... dann erinnere ich mich an meine Kopfnoten aus der Schulzeit wo es hieß:
Schüler XY erfüllt die Anforderungen mit Einschränkungen..
Und genau diesen Satz werde ich auch dazu als Antwort geben, dass ich Selbstbewusstsein mit Einschränkungen besitze.
Schreibt mir gerne mal ein paar Komments
Was würdest du dir antworten, wenn dich mal selbst fragst. ob du selbstbewusst bist ?
Danke und habt einen letzten schönen Tag vor dem (fast)Wochenende !!!

8.2.07 00:34, kommentieren

Denken

"Manche können nur denken, wenn sie lügen."

Dies ist kein Satz, den ich erfand, sondern ein Zitat, das mir zu denken gab.

Das Thema Denken ist ein sehr breit gefächertes Thema.. Ich könnte sehr viel dazu schreiben..

Es gibt Menschen, die denken einfach zu viel, manchmal gehöre ich selbst dazu.
In meiner Abschlußprüfung z.b. gab es Fragen, auf die ich sofort die Antworten wusste, dann allerdings dachte ich über jede Antwort nochmal genau nach, ob ich vielleicht was übersehen, bzw. nicht bedachte habe.
Was dazu führte, dass ich meine Antworten korrigierte und feststellen musste, dass mein Denken mich wieder Punkte kostete...

Das genaue Gegenteil ist das Nicht-Denken. Diese Menschen verfolgen einen falschen Ablauf der Dinge:
Handeln und dann sich fragen Warum ?!

Ist es denn so schwer, sich erst zu fragen warum und dann zu entscheiden ob ich so handel ?

Beide Arten können gleichermaßer "schlimm" sein. Allerdings auf andere Arten und Weisen.
Das zuviele Denken führt öfters zu Mißverständnissen. Vielleicht liegt das aber auch teilweise an dem generellen Unterschied der Geschlechter.
Doch wenn ein einfacher Satz, soweit auseinander genommen wird, dass jedes Wort neu bedacht wird, so vergeht mehr Zeit dafür, darüber nachzudenken, was die Person sagen will/möchte/könnte, als wenn man einfach nachfragt oder es einfach so tut, wie er/sie es sagte...

Verschiedenes oder halt zu viel Denken kann oft dazu führen, dass Menschen getrennte Wege gehen, obwohl sie es eigentlich gar nicht wollen...

Zu wenig Denken hingegen schafft unverständliche Ereignisse.

"Was unser Denken begreifen kann, ist kaum ein Punkt, fast gar nichts im Verhältnis zu dem, was es nicht begreifen kann. "
John Locke, (1632 - 1704), englischer Philosoph und Politiker
 
Wohl wahr... Wenn ich die Nachrichten höre, TV boulevard Serien gucke oder mir eine Zeitung durchlese... oder auch nur mein genereller Alltag.. So gibt es mehr Sachen, die ich nicht bereife, als jene, die ich begreifen kann... Nicht selten, stammen auch nicht begreifbare Sachen von mir selbst.. wenn ich ein weiteres mal drüber nachdenke...

 

Ich kann leider kein Fazit sprechen, denn das richtige Denken gibt es nicht.. und man kann es sich nicht antrainieren..
Doch mag ich behaupten, dass hier das Sprichwort

"Weniger ist manchmal mehr"
Eher nicht stimmt... Denn man kann sich vielleicht etwas (überflüssiges) Denken abgewöhnen, doch wer gar nicht denkt, der wird wohl auch nie dran denken, mal zu denken...

 

Also, nach dem heutigen Tage ist also die Hälfte der Woche geschafft... denke ich... und was denkst du ? 

6.2.07 22:46, kommentieren

Mitgefühl

"Wir erfahren immer schneller
und genauer, was auf der Welt
vor sich geht. Und merken langsam,
daß uns immer weniger davon
nahe geht."
 
Jeden Tag sehe ich in den Nachrichten, dass X Menschen getötet wurden...
Wenn ich genauer drüber nachdenke, an deren ggf. vorhandenen Familien und Angehörige jeglicher Form, so empfinde ich mitgefühl.
Ich sehe ein, dass solch ein Ereigniss wirklich schrecklich ist, es ist eine Ereigniss, welches nie wieder rückgängig zu machen ist.. es ist endgültig.
 
Doch möchte ich behaupten, macht es einen kaputt, wenn man für jedes dieser Ereignisse sein Mitgefühl preisgibt.
Andererseits ist es falsch, sich gegenteilig zu verhalten..
 
Sollte man es einfach hinnehmen, weil es einen eh nichts angeht ?
 
Darauf spricht auch das Zitat an, es ist alltäglich, dass solche schrecklichen sachen passieren, dass man sie als "normal" empfindet...
Genau das gegenteil ist es, als wenn etwas nur ein mal, oder sehr selten passiert.. jüngstes thema
Weltmeister zu sein...
man stelle sich mal vor, wir wären es immer... würden wir dann noch immer so feiern und uns freuen ?
 
 
Doch zum eigentlichen Thema des mitgefühls:
Dazu fand ich ein schönes zitat welches besagt:
"Mitleid dupliziert, Mitgefühl teilt das Leid."
 
Doch wo genau liegt eigentlich der Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl ?
Nun ich würde es wie folgt beschreiben:
Wenn ich mitleid mit jemandem habe, dann tut er mir leid, doch helfen kann ich ihm nicht.
Habe jedoch Mitgefühl mit jemandem, so ist es eine fortgeschrittene form von Mitleid. Ich fühle mit ihm, befasse mich mit ihm und versuche ihm zu helfen.
 
 
Schreibt gern eure Meinungen in die komments !
danke !
 
Soooo und damit haben wir auch schon Dienstag... 

5.2.07 23:38, kommentieren

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